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Skilanglauf in Fichtelberg 2011
Tolle Fahrt bei "Kaiserwetter"
Am Ende des Schulhalbjahres ging es auch in diesem Jahr für die Sportklasse 6e und ca. 25 weitere Schülerinnen und Schüler zum Skilanglauf nach Fichtelberg. Die Schnee- und Wetterbedingungen waren in diesem Jahr hervorragend: 70 cm Schnee und Sonne satt bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Beste Voraussetzungen, um sich im Schnee richtig austoben zu können. Unter der bewährten Leitung von Helmut Simshäuser, Jens Pflüger und Julia Dietrich sowie den "Auswechselspielern" Stephan Riedinger und Andreas Dietrich (als Vertretung für Irene Ravior) ging es gleich am ersten Tag mit vier Gruppen auf die Loipe.
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| Auf dem Ochsenkopf. |
Im folgenden zwei Berichte von Schülern über die Eindrücke des ersten Tages sowie weitere Bilder...
Langlauf-Klassenfahrt zum Fichtelberg Februar 2011 (Leonie Frank, 6e)
Am 28.01.2011 um 8.00 Uhr fuhren wir vom Auestadion Kassel nach Fichtelberg in das BLSV Sportcamp. Fichtelberg liegt in Bayern und die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden bis wir dort ankamen. Zwischendurch hatte man glauben können, dort läge kein Schnee, doch wir irrten uns. Es lagen ca. 70 cm Schnee und der kleine Ort sah wunderschön aus in dieser Schneekulisse. Normalerweise sind ja Jugendherbergen nicht so modern, aber dieses Sportcamp war super schön und wir freuten uns auf die Zimmer. Da wir Mädchen aus der 6e ja zu acht waren, bekamen wir das große 10er Zimmer zugeteilt. Wir fingen sofort an auszupacken und es uns gemütlich zu machen.
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| Technikschulung an der Brandwegloipe |
Gegen 13.00 Uhr trafen wir uns dann alle im Gemeinschaftsraum. Wir besprachen, wie alles heute und morgen ablaufen würde. Die Lehrer erklärten uns, wie wir uns zu benehmen hatten und was wir sonst noch beachten sollten. Die so genannte "Überraschung" war, dass wir am 1. Tag noch 2 Stunden Ski fahren würden und wir uns gegen 14.30 Uhr auf dem Sportplatz treffen sollten. Pünktlich dort angekommen probierten einige sofort ihre Ski-Ausrüstung aus. Bei einigen klappte es sofort, bei manchen noch nicht. Die Lehrer teilten uns in folgende Gruppen ein: Anfänger, Fortgeschrittene und die Profis. Ich wurde zu den Fortgeschrittenen eingeteilt. Die Anfänger übten sich erstmals auf dem Sportplatz ein, doch wir gingen gleich zum Hausberg hoch in die Loipe. Übrigens, den Hausberg mussten wir jeden Tag hoch und wieder runterfahren. Es war zwar anstrengend, doch es machte auch viel Spaß. In der Loipe angekommen ging es auch schon los. Die Lehrer erklärten uns, wo es heute lang gehen sollte, nämlich zur Nabquelle. Zuerst fuhren wir auf einer längeren Strecke, die leicht bergauf und bergab ging. Nach ca. 10 Minuten kamen wir zu einem Weg, der uns berghoch führte. Oben angekommen erreichten wir schon die Nabquelle. Wir schnallten unsere Skier ab und tranken aus der Quelle. Das Wasser war sehr kalt, aber es löschte wunderbar unseren Durst. Nach der wohlverdienten Pause fuhren wir weiter den Weg hinauf, bis wir schließlich wieder zur Loipe fanden. Ein kleines Stück fuhren wir noch weiter, doch schließlich reichte es uns und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Alle waren ziemlich erschöpft und jeder war froh endlich am Hausberg angekommen zu sein. Nach einem kurzen Halt brausten wir das letzte Stück zum Sportcamp den Hang hinab.
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| Obere Ringloipe |
Am Goethefelsen |
Am Haus angekommen, schnallten wir unsere Skier ab und brachten sie in den Skikeller. Für die Schuhe gab es einen extra Trocken-Raum, in dem wir unsere Schuhe aufbewahren konnten. Müde und zufrieden gingen wir hoch auf unsere Zimmer und zogen erst einmal die verschwitzten Sachen aus. Unter der Dusche wurde uns wieder richtig warm, so dass wir sauber und erfrischt unser Erlebnisse mit den anderen Mädchen austauschten. Um 18.00 Uhr gingen wir mit einem Bärenhunger zum Abendbrot. Dort gestärkt teilten uns die Lehrer mit, dass wir um 22.00 Uhr im Bett liegen sollten. Dem folgten wir natürlich auch, denn alle waren ziemlich müde. Trotzdem freuten wir uns schon auf den nächsten Tag, an dem unser Langlaufabenteuer erst richtig beginnen sollte.
Die Klassenfahrt 2011 (Lars Ruth, 6e)
Am 28. Januar war es endlich soweit, wir, die Klasse 6e fuhren für eine Woche zur Skifreizeit in das Fichtelgebirge. Auch Schüler aus anderen Klassen nahmen an der Freizeit teil.
Wir fuhren am ersten Tag morgens um 7.30 Uhr mit einem großen Reisebus in Richtung Fichtelberg. Die Fahrt dauerte ca. 5 Stunden. Während der Fahrt besprachen wir die Zimmerbelegung und wir sangen Lieder. Beim Singen „Zehn kleine Hessen ….“ kam richtig gute Stimmung auf. Nach der Ankunft luden wir unsere Sachen aus dem Bus und bezogen unsere Zimmer. Ich schlief in einem 6er Zimmer.
Direkt am ersten Tag haben wir unsere Skisachen angezogen, wurden in Gruppen eingeteilt und fingen an zu üben. Es gab die Anfänger, die Fortgeschrittenen, die Profis und die fortgeschrittene Profigruppe.
Ich war in der Anfängergruppe bei Herrn Simshäuser, da Skilanglauf etwas ganz Neues für mich war. Es klappte auch ganz gut und machte mir viel Spaß.
Um 18 Uhr gab es Abendbrot und danach hatten wir Freizeit. Mir wurden die Haare geglättet, was uns sehr zum Lachen brachte und ich weiß jetzt, dass Locken bei mir besser aussehen. Ab 22.30 Uhr war dann Bettruhe, was wir mehr oder weniger einhielten, (eher weniger). Um 7.30 Uhr sind wir aufgestanden und haben nach dem Frühstück den Tag geplant. Ich musste am 2., 4. und 6. Tag die Tische ein- und abdecken. Da wir vormittags und nachmittags Ski gefahren sind, hat es dann abends mit der Bettruhe besser geklappt.
Ich lernte jeden Tag etwas dazu, wie z.B. Abfahrt, Bremsen, lenken und in der Loipe zu fahren. Das übten wir mal mit und mal ohne Stöcke. Zum Schluss konnte man noch das Skiskating und Biathlon ausprobieren.
Abends war die Stimmung immer ganz toll. Wir konnten Billard spielen und kickern. Wahl, Wahrheit oder Pflicht spielten wir in der blauen Sitzecke. Schade war, dass einige Kinder krank wurden und abgeholt werden mussten.
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| Skating im Stadion |
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| Skitour |
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Ich muss sagen, mir hat die Woche sehr gut gefallen, es war witzig und hat Spaß gemacht. Ich habe viele neue Freunde und Freundinnen gefunden und ich war überrascht, wie gut es doch mit dem Skifahren geklappt hat. Jeder Zeit wieder! |