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KASSEL. Einen Sportunter-
richt der besonderen Art ge-
noss die Sportklasse 5e des
Goethegymnasiums Kassel.
Sechs Wochen lang absolvier-
ten die 30 Schüler ihre Dop-
pelstunden im Gerätturnen in
der Sportbildungsstätte auf
dem Sensenstein und profi-
tierten von den optimalen Ge-
gebenheiten des Leistungszen-
trums Turnen.
Dass die Goethe-Schüler auf
dem Sensenstein ihren Unter-
richt absolvieren konnten,
hängt mit Hans Matzner zu-
sammen. Er arbeitet als Leh-
rer-Trainer Turnen am Goe-
the-Gymnasium und trainiert
zudem den Turn-Nachwuchs
im Leistungszentrum, wo-
durch er den Zugang für die
Sportklasse ermöglichte. ,,Als
Lehrer-Trainer ist es meine
Funktion, die Nahtstelle zwi-
schen dem Verband und der
Schule zu bilden", erklärt
Hans Matzner.
In sechs weiteren Sportar-
ten arbeiten am Goethe-Gym-
nasium Lehrer-Trainer, um
den Schülern qualifizierte
sportartspezifische Trainings-
maßnahmen zu gewährleis-
ten, Damit soll den Schülern
neben dem optimalen Schul-
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abschluss auch eine hervorra-
gende Leistungsentwicklung
in ihren Sportarten ermög-
licht werden.
Talente werden entdeckt
Daneben gehört zu Matz-
ners Aufgaben die Talentsich-
tung. Funktioniert hat dies bei
den Schülern Florian Eckhardt
und Maximilian Rohner, die
zuvor andere Sportarten be-
trieben und im Sportunter-
richt die Begeisterung am Ge-
rätturnen entdeckten. Mittler-
weile trainieren beide in ihrer
Freizeit zudem bei Hans Matz-
ner im Leistungszentrum auf
dem Sensenstein.
Dort betreiben sie den Sport
zusammen mit ihren Mitschü-
lern Glenn und Lewis Trebing.
Die Zwillinge trainieren be-
reits seit einem jahr im Leis-
tungszentrum. Das Quartett
gibt den Mitschülern zusam-
men mit Matzner und der
Klassen- und Sportlehrerin Ire-
ne Ravior im Sportunterricht
Hilfestellungen an den Gerä-
ten Balken, Barren, Boden,
Reck und Sprung. Die Schüler
eifern dem Quartett, das für
ihre Schule am Wettbewerb
Jugend trainiert für Olympia
teilnehmen wird, mit großer
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Begeisterung nach.
Daran dass die spezielle
Unterrichtseinheit auf dem
Sensenstein stattfinden kann,
haben auch die Eltern der
Schüler einen großen Anteil,
die Fahrdienste organisieren:
„Nur dank der tollen Eltern
dieser Sportklasse ist es mög-
lich", bestätigt auch Lehrerin
Ravior.
Fortschritte sind groß
Für die Kinder lohnt sich
der Unterricht im Leistungs-
zentrum, denn die Fortschrit-
te sind groß. Zum einen haben
die Schüler durch die festin-
stallierten Geräte mehr Zeit
zum Turnen, da der Auf- und
Abbau der Geräte wegfällt.
Zum anderen sind durch die
Weichböden die Sicherheits-
Vorkehrungen optimal. Hinzu
kommen besondere Ausstat-
tungen wie die „Schnitzelgru-
be". An dem mit Schaumstoff
gepolsterten Becken können
die Schüler Übungen zum Bei-
spiel am Sprung gefahrenfrei
trainieren. Durch die spezielle
Unterrichtseinheit entdecken
die kleinen Fußballer, Eis-
hockey-Spieler und Orientie-
rungsläufer den Spaß am Ge-
rätturnen.
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